Reiterpass

Aufgabe des Deutschen Reitpasses ist es,

  • das reiterliche Können zu heben
  • den bewussten und schonenden Umgang mit Natur und Umwelt zu fördern
  • das Verständnis für die Belange anderer Erholungssuchender sowie der Landwirtschaft, Forstwirtschaft und des Jagdwesens zu vertiefen
  • für Sicherheit und Ordnung beim Ausreiten zu sorgen.

Der Deutsche Reiterpass soll die Mitverantwortung des Reiters in Feld und Wald zum Ausdruck bringen. Das Ausbildungsziel ist durch geeignete Schulungsmaßnahrnen zu vermitteln.

 

Anforderungen beim Deutschen Reitpass


Die Prüfung besteht aus zwei Teilprüfungen, die an einem Tag bzw. an zwei aufeinanderfolgenden Tagen abzulegen sind. Zulässig sind alle Reitweisen.

 

Es werden folgende Anforderungen gestellt:

 

1. Praktischer Teil:

  • Vorbereiten des Pferdes zum Ausritt (Putzen, Zäumen, Satteln, überholen, gegeneinander),
  • Einzel-Reiten in allen Gangarten, Kolonnenreiten (nebeneinander, galopp von Punkt zu Punkt, Wegreiten von der Gruppe
  • Überwinden kleiner natürlicher Hindernisse (z.B. Kletterstelle, Wassereinritt); Strassenüberquerung
  • Versorgen des Pferdes/Ponys bei Rast oder Unfallauf Wunsch des Bewerbers zusätzlich Springen im Gelände von vier festen Hindernissen (bis zu 0,80 m hoch)

 

2. Theoretischer Teil:

  • Grundkenntnisse der Reitlehre (Sitz, Hilfen, Gangarten)
  • Grundkenntnisse der Pferdehaltung (Pflege, Fütterung, Tränken, Anzeichen von Krankheiten, Giftpflanzen)
  • Reiterliches Verhalten und Umweltschutz (Begegnung mit Fußgängern, Rücksicht auf Jagd, Land- und Forstwirtschaft)
  • Reiten im Straßenverkehr (Reiten im Verband, Verkehrsregeln)
  • Unfallverhütung (z.B. Ausrüstung von Reiter und Pferd, Verladen, Anbinden)
  • Erste Hilfe für Reiter und Pferd (Verhalten bei Unfällen und akuten Krankheiten des Pferdes)

Rechtsvorschriften (Tierschutzgesetz, Straßenverkehrsrecht, Reiten in Feld und Wald, Tierhalterhaftung und -versicherung)

 

 

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© Matthias Scholz